Die Aromatherapie ist ein wichtiger Teilbereich der Pflanzenheilkunde, bei der aus duftenden Blüten, Schalen, Blättern, Hölzern, Wurzeln und Harzen ätherische Öle gewonnen werden. Jedes dieser Öle besitzt durch die Vielzahl an Inhaltsstoffen ein einzigartiges Wirkspektrum. Entsprechend umfangreich ist auch ihr Einsatz bei vielen Beschwerden und Krankheiten, welches in wissenschaftlichen Studien belegt wurde. In der Aromatherapie werden nur ätherische Öle von höchster Qualität verwendet.

Ätherische Öle sind fettlöslich und werden problemlos von den Schleimhäuten absorbiert und gelangen so direkt in den Organismus von Mensch oder Tier. Über das Blut und die Lymphbahnen werden die Wirkstoffe dann zu den Organen transportiert.

Sie wirken auf die Psyche ebenso wie auf den Körper und ermöglichen dadurch eine Ganzheitliche Behandlung im Sinne des Tieres.

Lavendel – ein sehr wertvolles ätherisches ÖL

Ätherische Öle wirken zum Beispiel antibakteriell, antiviral, fungizid, beruhigend, anregend, ausgleichend, krampflösend, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Gerade im Bereich der Insektenabwehr bei Pferden können ätherische Öle sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Aber auch als Massageöle, im Bereich der Hufpflege oder bei Hauterkrankungen finden sie ihren Einsatz.

Atemwegserkrankung, wie sie häufig bei Pferden zu finden sind, können mit Hilfe von ätherischen Ölen wesentlich gelindert werden.

Allerdings ist bei der Anwendung von ätherischen Ölen zu bedenken, dass die Tiere einen sehr feinen Geruchssinn besitzen und die sie daher nur in geringen Konzentrationen verwendet werden sollten.